Jahresauftakt mit Delegiertenwahl

Ortsverein

Zu einem zünftigen Jahresauftakt mit Weißwurstfrühstück trafen sich die Mitglieder des SPD Ortsvereins Hunderdorf im Gasthaus Solcher in Ehren. Bei der ersten Mitgliederversammlung des Jahres stand zudem die Delegiertenwahl zur Unterbezirkskonferenz zur Europawahl 2019 auf der Agenda. Der Ortsvereinsvorsitzende und stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Stefan Diewald freute sich über die rege Teilnahme und konnte neben den zahlreichen Mitgliedern auch viele parteilose Gäste begrüßen. Unter den Teilnehmern befanden sich neben den örtlichen Gemeinderäten Roland Peschke, Leonhard Reiner und Thomas Ziesler auch Vertreter der Kreis SPD. Der SPD-Kreisverbands- und Kreisfraktionsvorsitzende Martin Kreutz, kam mit seinem Stellvertreter Martin Schießwohl und Orga-Leiter Theo Göldl nach Hunderdorf. Nachdem man sich auf gute bayerische Art mit Weißwurst gestärkt hatte, gab Stefan Diewald zunächst einen Überblick über die einzelnen Tagesordnungspunkte, woran sich unmittelbar

die Delegiertenwahl zur UB-Konferenz zur Europawahl anschloss. In geheimer Wahl wurden als Delegierte der SPD-Ortvereinsvorsitzende Stefan Diewald sowie der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Leonhard Reiner gewählt, als Ersatzdelegierte die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsverein Martin Lex sowie Martin Neubert. Im nächsten Tagesordnungspunkt berichtete der SPD Kreisvorsitzende Martin Kreutz von den SPD Aktionen auf Kreisebene. Dazu zählten die Nominierung des Landtags- und Bezirkstagskandidaten für die bevorstehenden Wahlen 2018 in Bayern, Dr. Olaf Sommerfeld und Marvin Kliem, Ende des vergangenen Jahres in Bogen sowie die Teilnahme des SPD-Kreisverbandes an der SPD-Kundgebung zum politischen Aschermittwoch in Vilshofen. Als Kreisrat stellte er die Themen Haushaltsberatungen im Kreis, die Situation der Kreiskliniken und die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch die Kreiswohnungsbaugesellschaft zur Sprache. Er betonte, dass sich die SPD-Kreistagsfraktion für eine spürbare Senkung der Kreisumlage und die damit verbundene Entlastung der Kommunen einsetzt. Der Landkreis sollte sich nach Sicht der KreisSPD durch die Kreiswohnungsbaugesellschaft verstärkt um die Schaffung bezahlbaren Wohnraums kümmern. Es folgte ein klares Bekenntnis der Landkreis-SPD zum Erhalt der Kreiskliniken in Bogen und Mallersdorf-Pfaffenberg. Dieser Punkt wurde daraufhin angeregt diskutiert, was das große Interesse der Teilnehmer an einem Erhalt der Klinikstandorte unterstreicht. Im nächsten Tagesordnungspunkt gab Gemeinderat Stefan Diewald einen Überblick über aktuelle Themen aus der Gemeinde Hunderdorf sowie dem Gemeinderat. So sollte der Beginn der Erschließung des Baugebiets Lindfeld III in Richtung Eglsee noch in 2018 begonnen werden. Aktuell ist die Sanierung des Hallenbades in Hunderdorf angelaufen, berichtete Gemeinderat Leo Reiner. Dies ist, trotz der hohen anfallenden Kosten, essentiell für die Sicherung des Mittelschulstandorts Hunderdorf, wobei hier staatliche Förderungen in erheblicher Höhe zugesichert wurden. Als weiterhin offene Projekte im Gemeinderat beschrieb Stefan Diewald von der SPD/PWG-Gemeinderatsfraktion beantragte Tag für Ehrenamtliche, den dringenden Sanierungsbedarf einiger örtlicher Straßen sowie die notwendigen Ertüchtigungen des Kanalnetzes. Aus der Mitte der Versammlung wurden die Vergabemodalitäten von Baugrundstücken in Hunderdorf zur Sprache gebracht. Gemeinderat Peschke sicherte eine Klärung zu. Bevor abschließend eine Vorschau auf die nächsten geplanten Termine und Veranstaltungen gegeben wurde, darunter die Teilnahme am Mühlhiaslmarkt am 8. April, dem Frühjahrsempfang der Kreis-SPD am 21. April in Parkstetten sowie am Wandertag des Bayerwaldvereins am 25. Mai, durfte als vorletzter TOP das Thema „Ja oder Nein zur GroKo“ nicht fehlen. Zunächst fasste Stefan Diewald nochmals die Entstehungsgeschichte bis hin zum jetzigen Mitgliederentscheid zusammen. Und scheinbar zufällig, oder aber gerade um die gesunde Diskussionspolitik und dem offenen Meinungsaustausch innerhalb der Partei zu unterstreichen, gibt es bereits auf Kreisebene Befürworter ebenso wie auch Gegner einer Neuauflage der GroKo. Ein klares Votum für oder gegen eine Regierungsbeteiligung zeichnete sich auch bei dieser Versammlung nicht ab. Schließlich waren sich aber alle Teilnehmer darin einig, dass nach dem Votum die Partei geschlossen auftreten sollte, egal wie die Mitgliederbefragung ausfällt. Denn die Grundziele der SPD können nur gemeinsam erreicht werden, ob in Regierungsverantwortung oder in der Opposition.

Das Bild zeigt von links SPD-Kreisvorstandsmitglieder Theo Göldl, Michael Wittmann, Martin Schießwohl. Hinten Mitte: Ersatzdelegierter Martin Lex und Martin Neubert, Vorne Mitte Delegierte Leo Reiner und Stefan Diewald und rechts Kreisrat Martin Kreutz

 

 

 
 

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